nicole sonnleitner

Ich über mich.


Menschen und Beziehungen

Beziehungen zwischen Menschen haben mich schon immer interessiert, fasziniert und beschäftigt. Als Krankenpflegerin war es das Wichtigste für mich, meine Patient:innen nicht nur zu versorgen, sondern sie zu begleiten. Weil ich mich im starren, hierarchischen System eines Krankenhauses aber nicht wirklich wohlfühlte, begann ich, Sozialwirtschaft an der Johannes Kepler Universität zu studieren. Begleitend dazu arbeitete ich weiterhin als Krankenpflegerin in einem Seniorenzentrum.

Neue Wege und Möglichkeiten

Nach meinem Studium bekam ich die Chance, ein Projekt zur Förderung von freiwilligem Engagement aufzubauen, über Jahre zu leiten und schließlich in einen eigenen Verein zu überführen. Parallel dazu qualifizierte ich mich als Akademische Supervisorin, Coachin und Organisationsberaterin und bin seit 2008 als Auditorin für Erwachsenen­bildungs­einrichtungen tätig.

Lernen und wachsen

All diese Tätigkeiten stellten mich vor vielfältige Herausforderungen. Immer wieder wurde ich auf neue Weise gefordert, erlebte viele Erfolge und Rückschläge, lernte daraus und entwickelte mich weiter. Ob als Krankenschwester, Beraterin, Auditorin oder als Geschäftsführerin eines dreißigköpfigen Teams – im Mittelpunkt meiner Arbeit standen stets Menschen mit ihren Stärken, Schwächen, Interessen und Bedürfnissen sowie einzigartigen Lebensgeschichten. Die Zusammenarbeit mit ihnen hat wiederum mich geprägt, ist Teil meiner Lebensgeschichte geworden.

Burnout und Neustart

Zu einem der prägendsten Momente meines Lebens geriet ein Burnout, das ich 2021 erlitt. Monatelang hatte ich das Gefühl, in einem schwarzen Loch gefangen zu sein. Alles in meinem Leben war plötzlich anders, nichts könnte mehr sein, wie vorher. Diesmal war ich es, die Unterstützung von anderen Menschen brauchte – und sie auch bekam. Es gelang mir, wieder gesund zu werden, zu mir zu finden und mein Leben neu auszurichten.

Erfahrung, Wissen, Empathie

Meine Erfahrungen und mein Fachwissen bilden zusammen jenes (Selbst-)Verständnis, mit dem ich heute beratend und begleitend zur Seite stehe. Meine Arbeit gründet auf einem aufrichtigen Interesse für Menschen, Organisationen und ihre Systeme. Ich möchte motivieren, ermutigen und bestärken, indem ich Veränderung als Chance und Bereicherung betrachte. Nichts bereitet mir mehr Freude, als gemeinsam mit anderen neue und sinnstiftende Perspektiven zu entwickeln und das tagtägliche Chaos des Lebens ein wenig zu ordnen.

Glücks­­momente

Kennen Sie den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“? Ich liebe die Szene, in der Amélie ihre Hand tief in einen Getreidesack taucht, die knusprige Kruste einer Crème brûlée knackt oder Steinchen über das Wasser des Saint-Martin-Kanals springen lässt. Alles kleine Dinge, die sie liebt und die ihre Beziehung zur Welt widerspiegeln.

Was ich mag? Den Duft der frisch gewaschenen Wäsche, die zum ersten Mal im Jahr draußen trocknet. Das Gefühl von Wachheit, wenn ich im Herbst ins 10 Grad kalte Wasser steige. Und diese tiefe Zufriedenheit, die ich empfinde, wenn ich an einem noch kühlen Morgen im Sommer mit einer Tasse frischem Kaffee in der Hängematte liege.

Erfahren Sie mehr über meine Kompetenzen, meine Werte und Haltung oder nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf!